Erlösung ist…

Folgende Gedanken aus meiner Predigt zum Jahreswechsel möchte ich mit euch teilen. Text: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich!“ Joh. 14,6. Mit dem Thema: „Erlösung ist reines Beziehungsthema“.

Beziehung lebt vom Gegenüber, deshalb der Fokus von einem Selbst als Gegenüber zu Jesus. Mit folgenden Fragen:

  • Wie sieht mein Weg aus – geradlinig, so geradlinig, dass ich gegen alles, was mir im Weg steht, unweigerlich pralle? Welchen Einfluss haben Menschen und Jesus auf meinen Weg?
  • Wie sieht meine Wahrheit, mein innerer Antreiber aus? Fühle ich mich ständig ungerecht behandelt oder muss immer Ordnung herrschen oder alles muss perfekt sein? Wie sehr hat die unendlich große Liebe Gottes zum Menschen eine Chance, Teil meiner Wahrheit zu werden?

In dem Sinne geht es weiter, wie sieht mein Leben aus und welches Vaterbild prägt meinen Glauben?

Mit diesen Gedanken wünschen wir allen Gottes reichen Segen auf allen Wegen für das neue Jahr 2026.

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Licht des Friedens

…mit diesen Gedanken

wünschen wir allen,

gerade in der jetzigen Zeit,

frohe und besinnliche Weihnachtstage.

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Abwarten vs. handeln

Abzuwarten ist kein passives Nichtstun, sondern ein bewusster Akt der Selbstbeherrschung. Wenn uns jede Faser drängt zu reagieren, verlangt das Innehalten außergewöhnliche Kraft. Es bedeutet, Unsicherheit auszuhalten, Impulse zu zügeln und der Zeit ihren Raum zu geben.

Das Handeln gibt uns das beruhigende Gefühl von Kontrolle. Doch manchmal ist gerade dieses voreilige Handeln der Fehler. Nicht jedes Problem verlangt nach sofortiger Lösung, nicht jede Provokation nach einer Antwort.

Die wahre Stärke zeigt sich darin, den richtigen Moment zu erkennen und zu wissen, wann Warten weise und wann Handeln geboten ist.

Die Adventszeit, warten auf die Ankunft von Jesus, geht bald zu Ende, wir wünschen allen die Kraft abzuwarten und hinzunehmen wie die weiteren Tage sich entwickeln werden.

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Warten gibt Stärke…

Um in unserer schnelllebigen Zeit mithalten zu können, ist warten und geduldig sein scheinbar kontraproduktiv. Am besten sollten die Wirtschaft, die Börsenkurse… explodieren. Aber nach einer Explosion ist alles in kurzer Zeit wieder verpufft.

Natürliches Wachstum braucht Zeit und das heißt warten können, sich in Geduld üben, denn es geschieht von innen heraus und benötigt starke Wurzeln, um dann, zur rechten Zeit Früchte zu tragen. Adventszeit ist die Zeit des Wartens.

Jesus kam auf diese Welt „als die Zeit erfüllet war“. Wir können Dinge nicht erzwingen, sondern nur ein Klima schaffen, das Wachstum und Entwicklung fördert. Wir hören dies täglich von der Wirtschaft, aber viel bedeutender ist es, für ein wachstumsförderndes Klima im Alltag und dem persönlichen Glauben zu sorgen, verbunden mit Geduld zu warten bis die Früchte sichtbar und reif werden.

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Ohne Erwartung…

In einem Gespräch erzählte mir jemand ganz stolz, wie er es schaffen wird, zukünftig von Enttäuschungen befreit zu sein. „Wenn ich gar nichts mehr erwarte, werde ich nicht mehr enttäuscht“. Spontan habe ich entgegnet, dann verlierst du auch die Vorfreude. Die Vorfreude wirkt meist über einen längeren Zeitraum und gibt dem Leben sehr viel positive Impulse. Dieses positive Erleben stärkt einen, auch falls es doch nicht so kommt, wie man es erwartet hat, und hilft, dies besser zu verarbeiten.

Die scheinbar „clevere“ Einstellung führt leider auch zu einer tristen Passivität und einer distanzierten „die Andern sind an allem Schuld“-Haltung.

Jesus beschreibt die Bedeutung des selbst aktiv Werdens als Grundhaltung des christlichen Glaubens:
„Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, das tut ihr ihnen auch!“ (Matth. 7,12).

Mit diesen Gedanken wünschen wir allen eine gesegnete Adventszeit.

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Wer warten kann…

der heutige Spruch scheint auf den ersten Blick paradox zu sein. Warten assoziieren wir oft mit Vergeudung. Doch wer die Fähigkeit besitzt, Geduld zu üben und den Dingen ihren natürlichen Lauf zu lassen, entkommt der Hetze und dem Stress des ständigen Sofort-Handelns.

Diese innere Ruhe führt dazu, dass man nicht überstürzt handelt, Fehler vermeidet, die später korrigiert werden müssten, und klügere, nachhaltigere Entscheidungen trifft.
Man gewinnt Zeit, indem man nicht gegen die Umstände ankämpft, sondern sie akzeptiert und die Wartezeit sinnvoll nutzt – sei es zur Planung, Reflexion oder einfach zur Entspannung.

Wer gelassen warten kann, gewinnt die Kontrolle über seine eigene Zeitempfindung zurück und lebt bewusster – dem kann ich als Ruheständler voll zustimmen.

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Balance halten von Lernen und Genießen

Der heutige Spruch spricht mir voll aus dem Herzen. Lernen und Genießen in guter Balance, das Geheimnis für ein erfülltes Leben. Mir fallen dabei wieder kleine Kinder ein, man staunt, wie sie neue Situation aufnehmen und das meist spielerisch und sie genießen anschließend, wenn sie das neu Gelernte ausprobieren können und es einigermaßen klappt.

Ein Lied von Peter Maffay begleitet mich seit vielen Jahren: „Ich wollte nie erwachsen sein, hab immer mich zur Wehr gesetzt. Von außen wurd‘ ich hart wie Stein und doch hat man mich oft verletzt. Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben, erst dann, wenn ich′s nicht mehr spüren kann, weiß ich, es ist für mich zu spät, zu spät…“

Eine gute Balance von lernen und genießen scheint für manche Erwachsene eine große Herausforderung zu sein, was für ein Kind kinderleicht ist.

Wir wünschen allen Gottes Segen mit diesen Gedanken.

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Liebe und Aufmerksamkeit

Für Kinder ist es wichtig, schon früh zu lernen mit Schwierigkeiten umzugehen. Das erreicht man aber nicht mit einer übertriebenen Aufmerksamkeit, mit der man sofort und ständig auf die Bedürfnisse des Kindes eingeht. Es gibt das Bild der Helikoptereltern und der Rasenmähereltern, die alles, was irgendwie für das Kind nicht ideal ist, aus dem Weg räumen.

Zu viel Liebe gibt es nicht. Bedingungslose Akzeptanz, Geborgenheit, emotionale Wärme und Sicherheit. Davon kann ein Kind nie genug bekommen, das stärkt das Urvertrauen und das Selbstwertgefühl.

Viele Erwachsene haben in ihrer Kindheit Liebe oft nur indirekt erfahren und tun sich bis heute schwer Gefühle zu anzunehmen und zu zeigen. Jesus sagt, dass es auch für Erwachsene nie zu spät ist: „Wenn ihr euch nicht ändert und so werdet wie die Kinder…“ Matth. 18, 3.

Wir wünschen allen, besonders Eltern, Großeltern, Erziehern…Gottes Segen mit diesen Gedanken.

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freuen…

Karl Valentin hat die besondere Gabe der Wortakrobatik, die Wesentliches in einem Satz ausdrückt. Bei manchen Diskussionen fällt mir ein Satz von ihm ein: „Es ist schon alles gesagt, aber nicht von allen“.

77 Jahre nach seinem Tod scheint mir der Satz aktueller denn je: „Ich freue mich, wenn‘s regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.“ Viele machen nicht nur ihre Emotionen, sondern auch ihr Selbstwertgefühl vom Vergleich mit anderen abhängig. Die sozialen Medien mit unrealistischen oder stark selektiven Idealbildern verstärken dies noch.

Sich von innen heraus freuen, erkennen, dass ich zwar nicht immer artig, aber trotzdem einzigartig bin, mit besonderen Eigenschaften und Talenten.

Freude ist wesentlich für ein erfülltes Leben und einen lebendigen Glauben.

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Barmherzig SEIN

In 9 Bundesländern ist Reformationstag gesetzlicher Feiertag, aber auch hier wird er von Halloween verdrängt, indem schon Kinder sich auf Grusel- und Horrorgeschichten einlassen.

Die Aussage von Martin Luther stellt die weitverbreitete Vorstellung infrage, dass man sich von Sünden freikaufen könne. Stattdessen betont er, dass der Glaube sich im Handeln am Nächsten bewähren muss, was aber auch nicht eigene Sünden/Schuld verringert.

Weshalb sollen Menschen dann barmherzig sein?

Einfach, weil Menschen Gottes Liebe und Gnade/Vergebung erfahren und aufgrund dieser Erfahrung ebenso mit ihren Mitmenschen umgehen können.

Im Gegensatz zu Halloween entwickelt sich so ein System der Liebe und Barmherzigkeit.

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