Glücklich sein

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Dankbarkeit als Schlüssel zum glücklich Sein, finde ich einen sehr nachdenkenswerten Gedanken – nicht nur zum Muttertag.

Wie kommt es zur Dankbarkeit? Mir fällt dazu ein

  • Grundsätzlich offen zu sein für das, was um mich herum geschieht
  • Engagement und Zuwendungen von Anderen nicht als Selbstverständlichkeit anzusehen
  • Eigene Möglichkeiten als Geschenk anzusehen
  • Freude über Geschenke zeigen zu können

Damit wird glücklich Sein nicht von den Umständen abhängig, sondern von meiner Beurteilung der Umstände. Das steckt auch hinter den Worten von Jesu Bergpredigt: „Glücklich sind die …“ Matth. 5, 3-11.

Gott segne jeden durch Dankbarkeit immer glücklicher zu werden.

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Änderung beginnen in mir

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In letzter Zeit meine ich immer häufiger zu hören, wie Einzelne andere Menschen oder Gruppen verändern wollen. Den Ehepartner, Kinder ihre Eltern, natürlich Eltern ihre Kinder, ein neuer Chef will alles erst einmal total verändern, Einzelne fühlen sich berufen, ganze Gruppen oder Gesellschaften zu verändern, andere Kirchengemeinden oder nicht weniger als die ganze Welt.

Mir wurde einmal gesagt, ich kann nichts ändern außer mich selbst. Aber wenn ich mich ändere, wird sich das auf mein Umfeld auswirken und auch dort zu Veränderungen führen.
Ich habe leider den Eindruck, dass es nicht wenige sind, die die eigene Veränderung eher an letzter Stelle sehen. Erst müssen sich die Anderen ändern. In einem veränderten Umfeld gelingt es ihnen scheinbar leichter, sich zu ändern.

Dabei gibt es heute viele Angebote und Hilfen, wie ich die unterschiedlichsten Veränderungen in meinem Leben erreichen kann. Nicht zuletzt steht im Zentrum des christlichen Glaubens die persönliche und kontinuierliche Veränderung.

Ich wünschen allen Gottes Segen bei diesen Gedanken,

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Der Hafen ist das Ziel

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… oder jeder Wind ist der Richtige!!

Viele sagen heute, der Weg ist das Ziel. Auf unseren Spruch übertragen: Der Wind bestimmt die Richtung in meinem Leben – der Wind bestimmt mein Ziel, und ich lebe immer mit Rückenwind und vollen Segeln, sofern der Wind weht.
Der eigentliche Spruch von Seneca stellt eine ganze Reihe von Fragen:
• Kenne ich den Hafen, in dem ich ankommen möchte?
• Vielleicht auch für manchen: möchte ich überhaupt ankommen?
• Welchen Kurs wähle ich, um meinen Hafen zu erreichen?
• Wie konsequent halte ich meinen Kurs besonders in Turbulenzen?
Gott schenke jedem die Ruhe und die Zeit, sich mit diesen Fragen auseinandersetzen zu können.

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Mehr daraus machen statt mehr haben wollen

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Diesen sehr nachdenklichen Spruch haben wir vor kurzen in einer Fernsehsendung „gesehen“ und seitdem begleitet er uns.

Folgende Fragen schwingen dabei mit:

• Was mache ich aus der (Frei-) Zeit, die ich „habe“?
• Was mache ich aus den Fähigkeiten, die ich „habe“?
• Was mache ich aus der Arbeit, die ich „habe“?
• Was mache ich aus all den Erfahrungen, die ich bisher gemacht habe?
• Was mache ich aus den Beziehungen, die ich „habe“?
• Was mache ich aus dem Glauben, den ich „habe“?
• Was mache ich aus meinem Leben?


Gott segne jeden, das, was wir „haben“, bewusster wahrzu-nehmen, Ideen und Mut, um mehr daraus zu machen und uns mehr darüber zu freuen und dankbar zu sein.

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Vielwisserei – Vernunft – Glaube

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Wir haben heute fast unbegrenzte Möglichkeiten unser Wissen zu vergrößern. Fernseher, Radio, Telefon, Internet, Smartphone, Zeitschriften und auch Bücher soll es noch massenweise geben.

Wissen ist erst einmal etwas Abstraktes. Erst wenn ich mein Wis-sen miteinander verbinde und die Bedeutung dieses vernetzen Wissens für mich als Person erkenne, führt das zu einem vernünftigen Handeln – zur Vernunft.

Nicht die Menge an Wissen, sondern die Vernetzung meines Wissens ist entscheidend – das neue Wissen mit meiner Erfahrungen und meinem vorhandenen Wissen abzugleichen und zu bewerten.

Genauso ist es im Glauben. Bibelwissen führt nicht automatisch zu Gottvertrauen. „Ihr lest die Heilige Schrift gründlich, um ewiges Leben zu finden. Und tatsächlich weist sie auf mich hin. Dennoch wollt ihr nicht zu mir kommen, um ewiges Leben zu haben.“ Joh. 5,39.40 Bibelwissen muss mit meinen Erfahrungen, insbesondere mit meinem Alltag vernetzt werden, dann wird daraus Nachfolge d. h. Vertrauen in Gottes Führung sowie auch in Gottes Vergebung.

Gott segne jeden bei der Vernetzung dieser Gedanken.

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Beziehung zählt mehr als Gerechtigkeit

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Mit dieser Spruchkarte möchte ich versuchen, das Geschehen von Ostern ein wenig zu illustrieren.

Seit Ostern vor nahezu 2000 Jahren gibt es für Menschen zwei ganz unterschiedliche Welten zur Auswahl. Die Welt der Gerechtigkeit und die Welt der persönlichen Beziehung. In der einen Welt begegnet mir Gott als Richter, in der anderen Welt als liebender Vater. Gott bekennt ganz offen, in welcher Rolle er uns Menschen am liebsten begegnen möchte.

„Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.“ Joh. 3, 16 

Wir wünschen allen frohe Ostern und mehr und mehr die Kraft loszulassen von dem Vertrauen in die eigene Gerechtigkeit, um in dem Vertrauen in diese einzigartige Beziehung zu einem liebenden Vater zu wachsen.

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authentisch leben und glauben

Diashow zur Einstimmung ins Thema

Liedtext „Alles was zählt…“

Lachen (das tief aus dem Innern kommt und Wärme mitbringt) – oberlächliches Lächeln (von der Oberfläche, nicht aus dem Inneren)

Aus welcher Tiefe ein Menschen Empfindungen herausströmen läßt steht im Zusammenhang wie weit er Empfindungen eindringen läßt.

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 Das Umfeld ist differenziert zu betrachten:

  • Menschen, die einem nahe stehen – in diese Beziehung bringe ich viel Persönliches ein
  • Bekannte – in diese Beziehung lasse ich das ein oder andere Persönliche einfließen
  • Menschen, zu denen eine Distanz gewahrt werden muss – zum Eigenschutz sind klare innere Grenzen erforderlich
  • Menschen, denen ich vorwiegend in einer meiner Rollen begegne – in diese Beziehung bringe ich nur wenig Persönliches ein

Authentisch sein im Modell des Johari-Fenster

  • Die unterschiedlichen Bereiche. ob bewußt oder unbewußt, sind nicht grundsätzlich widersprüchlich
  • Mangelnde Authentizität ist, wenn Fremdbild und Selbstbild widersprüchlich sind –> bei gewisser Nähe Ursache für Spannungen und Konflikte
  • Mangelnde Authentzität besteht, wenn meine geheimen Wünsche und meine öffentlichen Äußerungen / Andeutungen widersprüchlich sind –> geteilte Personen Bsp. Guter Mensch von Sezuan

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Authentisch sein im Eisbergmodell

  • Jeder hat große vorbewußte und unbewußte Bereiche
  • Durch das Umfeld gibt es Impulse, die diese Bereiche berühren
  • Eine grundsätzlich authentische Grundeinstellung registriert den Impuls und die eigene Reaktion darauf und reflektiert bzw. bearbeitet seine Beobachtung mit Hilfe Dritter.

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Zusammenfassung unserer Erkenntnisse aus der Diskussion:

  • Welchen Preis bin ich bereit zu bezahlen für mein authentisch Sein
  • Wichtig dabei ist auch die Sensibilität für mich selbst und für mein Umfeld
  • Bereitschaft dazu, den eigenen klaren Standpunkt und das eigene Wertesystem auch kritisch zu hinterfragen
  • Dynamisch, lebendig und damit Einfluss von Wachstums- und Veränderungsfaktoren z.B. Zeit
  • Authentisch sein heißt auch Balance finden und halten können zwischen widersprüchliche Herausforderungen (Konsequenz – Toleranz – Sturheit – Fanatismus)

Weitere zukünftige Themen sind:

  • Authentisch sein und Fanatismus
  • Authentisch sein und Vergebung
  • Authentisch sein und Glaubensgrundsätze
  • Authentisch sein und Beziehungen (Thema für nächstes Treffen)
  • Authentisch sein und Karriere
  • Authentisch sein und Persönlichkeitsentwicklung
  • Authentisch sein und Burnout

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Egoismus – ein gefährlicher Virus

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Es gibt nicht wenige, die es immer zuerst anderen recht machen wollen und deswegen sich selbst vernachlässigen, weil sie mei-nen, Egoismus heißt, zuerst an sich selber denken.

Vor diesem Hintergrund hat mich diese Definition von Egoismus besonders angesprochen. Wie sehr meine ich, dass ich anderen Vorschriften machen muss, wie sie zu leben haben bzw. meist nur was sie zu tun haben – aus welchen (gut gemeinten) Gründen auch immer.

Dieser massive Eingriff in die Lebensgestaltung ist meist noch stärker ausgeprägt in Gruppen und Organisationen. Es zählt nur die Leistung, damit das Ziel der Gruppe oder Organisation am besten (über)erfüllt wird, der Einzelne selbst zählt wenig.

Familien und christliche Gruppen können immun sein gegen diesen bedrohlichen Virus. Das Verhalten des liebenden Vaters zu seinen beiden Söhnen in dem Gleichnis vom verlorenen Sohn (Luk. 15, 11- 31) zeigt ein Verhalten, das einfach vorbildlich ist.

Gott schenke jedem den Mut und die Zeit, über sich selbst und sein Umfeld nachzudenken.

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Liebenswertes schaffen

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Der Spruch von Martin Luther hat mich in den letzten Tagen besonders nachdenklich gemacht. Die Liebe Gottes zu uns Menschen ist die Ursache, dass ich daran arbeite und mich bemühe, an dem Anderen Liebenswertes zu entdecken oder sogar mitzuhelfen, dass der Andere es zulässt, Liebenswertes an sich selbst zu entdecken und zu akzeptieren.

Etwas schönreden meint Luther sicherlich nicht, ist das doch eine häufige genutzte Form sich vor unangenehmen Aufgaben drücken zu wollen.

Wenn hier von schaffen geredet wird, meint dies auch An-strengung und Geduld, um auch absolut nicht liebenswerte Verhaltensweisen (er)tragen zu können. Das Ergebnis könnte sein (aber muss nicht), dass wirklich Liebenswertes am Anderen sich vielleicht erst nach langer Zeit zeigt, und ich mich dann darüber aus tiefstem Herzen freuen werde.

Gott schenke jedem, dass wir in bestimmten Situationen uns an diesen Spruch erinnern und unser Verhalten dabei nochmals überdenken.

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Nach Hause kommen

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Es gefällt mir sehr zu reisen. So habe ich es genossen, eine große Reise unternehmen zu können, von der die Fotos auf der heutigen Spruchkarte stammen. Trotz sehr schöner außergewöhnlicher Erlebnisse freue ich mich immer besonders, dass ich nach einiger Zeit wieder zu Hause sein kann. Dort, wo ich nicht nur Gast bin, sondern wo ich lebe, hier darf ich mich nicht nur aufhalten, sondern hier wohne ich. Hier bin ich verwurzelt, was mir Halt und die Energie gibt, die ich brauche für mein Leben.

Am Mittwoch war ich auf einer Beerdigung. Dort stellt sich automatisch zusätzlich die Frage, habe ich in meinem Leben auch Wurzeln entwickeln können, die über dieses Leben hinausreichen? Die Pfarrerin hat Johannes 14 zitiert: „In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen…“. Ein Zuhause, das mir in solchen Zeiten, aber auch im normalen Leben Halt und Energie geben kann.

Gott schenke jedem ausreichend Platz, wo sich tiefe Wurzeln entwickeln können.

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