Ostern – wieder Mensch SEIN können

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Mit dieser Spruchkarte möchte ich zum Nachdenken über die Bedeutung von Ostern anregen.

Was hat sich durch den Tod des Sohnes Gottes am Kreuz und seiner Auferstehung vor 2000 Jahren für uns verändert?

  • Die Befreiung von eigenem Versagen und Schuld für alle, die dies im Vertrauen auf Jesus an ihn abgeben können. Egal, was es auch war, es muss einen nicht mehr belasten oder erdrücken! Das ist der Beginn des Weges zu dem, wie der Mensch geplant war – in aller Unvollständigkeit.
  • Das Böse wurde an Ostern besiegt. Damit hat Jesus die Voraussetzung geschaffen, dass es eine Neuschöpfung geben kann, in der es nichts Negatives mehr geben wird – mehr und mehr unvorstellbar – ohne Terror und Lieblosigkeiten, ohne Leid und Schmerzen…

Seit Ostern können wir als befreite Menschen mit (noch) all unseren Unzulänglichkeiten leben und haben darüber hinaus die Perspektive auf eine Umgebung, in der unsere tiefe Sehnsucht nach Harmonie und Vollkommenheit gestillt werden wird.
Gott sei von Herzen Dank dafür

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Wertschätzung hat seinen Ursprung im Herzen

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Aktuell erleben wir dramatische Situationen: einerseits wie Menschen sich für fremde Menschen einsetzen und aufopfern, anderseits wie – glücklicherweise deutlich weniger – Menschen mit Wut und Hass auf dieselbe Personengruppe reagieren.

Beide „Gruppen“ kämpfen jeweils auf ihre Weise für ihre Werte, die tief in ihrem Inneren im Herzen verwurzelt sind.

In einem Disput von Jesus mit besonders „Rechten“ sagt er: „Denn aus dem Inneren, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken wie: …Bosheit…“ (Mark. 7, 21) und anderseits „du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen…“ (Mark. 12, 30).

Das Herz ist für das Leben und für den Glauben von besonderer Bedeutung. Im Herzen des Menschen sind die Werte festgeschrieben, die das Leben steuern und den Glauben prägen.

Gott sei Dank, dass er uns auch die Möglichkeit gegeben hat, nachzudenken, was positiv im Herzen wirken kann und sich verstärkt dazu auszurichten.

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Ordnung braucht Bezug zum Alltag

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In einem meiner Praxissemester war über einem Schreibtisch ein kleines Poster, auf dem stand: „Wer arbeitet, macht Fehler, wer mehr arbeitet, macht mehr Fehler und wer keine Fehler macht, wird befördert.“ Als Praktikant hatte ich damals den Eindruck, dass dieser Spruch die Grundtendenz dieses Unternehmens gut beschrieben hat.

Ordnungen und Regeln, die dazu führen, dass das Engagement zurückgeht, müssen aus meiner Sicht hinterfragt werden. Alle Ordnungen und Regeln haben die Aufgabe, das Erreichen von Zielen und das Zusammenleben zu unterstützen.

Jesus macht eine grundsätzliche Aussage nicht nur zu Regeln und Ordnungen: „So wie ihr von den Menschen behandelt werden möchtet, so behandelt sie auch. Denn das ist die Botschaft des Gesetzes und der Propheten.“ Matth 7, 12.

Diese einfache und klare Formulierung schließt das Thema Schuld und Vergebung automatisch mit ein und gibt damit für alle Menschen eine gute Orientierung fürs Leben.

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Anerkennung motiviert

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Das, worauf unser aktueller Spruch hinweisen möchte, nennen wir heute „wertschätzende Kommunikation“. In vielen Unternehmen wird dies praktiziert aus der Überzeugung, dass dadurch die Mitarbeiter einsatzfreudiger sind.

Jedoch steckt nicht immer hinter „wertschätzender Kommunikation“ auch tatsächliche Wertschätzung, häufig werden einfach positiv klingende Formulierungen verwendet, ohne dass sich an der Einstellung zu der Person etwas geändert hat.

Für mich stellt sich die Frage, wie dies im christlichen Glauben aussieht – geht es hier ebenfalls um Steigerung der Leistungsbereitschaft? Um das zu erreichen, versuchen es die Einen durch erzeugen eines permanenten schlechten Gewissens, die Andern über positive Botschaften.

Gibt es im christlichen Glauben Lob und Anerkennung, auch ohne hinterher gleich einen Auftrag zu bekommen?

Darf es Lob und Anerkennung von Gott überhaupt geben für Menschen, die nie perfekt (sündlos) sein werden?

Es gehört zum Geheimnis der Liebe, auch der Liebe Gottes zu den Menschen, um seiner selbst willen geliebt zu werden und nicht aufgrund irgendeiner Leistung oder Eigenschaft.

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Werte werden erlebt

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Seit einigen Jahren habe ich den Eindruck, es hat sich ein Glaube entwickelt, dass wirklich alles erlernbar ist. Dazu wurde mir folgender Witz erzählt. „Ein Mensch ging auf Picasso zu und sagte zu ihm: ‚Mir wurde gesagt, du kannst gut malen, wenn das stimmt dann schreibe mal hier auf 2 Seiten auf, was ich tun muss, um ein guter Maler zu werden wie du…‘ Picasso hat es tatsächlich auf 2 Seiten aufgeschrieben. Dieser Mensch nahm die beiden Zettel und gab sie einem Bekannten und sagte: ‚Lies das gut durch und tue genau das, was dort aufgeschrieben ist…‘“.

Der Spruch heute spricht von Werten. Werte sind die Basis im Umgang miteinander, Werte verbinden unterschiedlichste Menschen, gemeinsame Werte machen Regelungen und Sanktionen überflüssig…

Werte können nicht über noch so gut formulierte Regeln oder Lehr­sätze vermittelt werden, sondern ausschließlich durch vielfache persönliche Erlebnisse und Erfahrungen.

Der christliche Glaube basiert auf Werten: „Dagegen bringt der Geist Gottes in unserem Leben nur Gutes hervor: Liebe und Freude, Frieden und Geduld, Freundlichkeit, Güte und Treue, Besonnenheit und Selbstbeherrschung. Ist das bei euch so? Dann kann kein Gesetz mehr etwas von euch fordern! (Gal. 5, 22-23)

Gott schenke uns Begegnung mit Menschen, die solche Werte leben, und schenke jedem Mut und Kraft, im Leben die eigenen Werte sichtbar werden zu lassen.

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Lügen scheinen glaubhafter zu sein

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In den letzten Tagen gab es einen verheerenden Angriff in Syrien auf Krankenhäuser und eine Schule. Von den verschiedenen Kriegsparteien beschuldigt jeder den andern. In den Nachrichten wurde zu Korrespondenten in den Hauptstädten geschaltet und gefragt, welche Meinung die Menschen in dem jeweiligen Land zu dem Anschlag haben. Die Meinung war, dass viele den Kriegseinsatz des eigenen Landes für gerechtfertigt halten und der Anschlag nicht von der eigenen Armee zu verantworten ist.

Mir machte das bewusst, wie einfach und wirkungsvoll häufige Wiederholung von Aussagen anfangs als Tatsache angesehen und dann zur Wahrheit werden können, für deren Verteidigung man legitim Gewalt androhen bzw. anwenden kann.

Die Frage, die sich mir aufdrängt, ist, wie sehr lasse ich mich manipulieren und wie offen bin ich für wirkliche Wahrheiten, die nicht lauthals verbreitet werden, sondern die eher verborgen sind, nach denen gesucht werden muss und nach der Entdeckung zur Entscheidung drängen.

Gott schenke jedem die Bereitschaft und den Mut, neue Wahrheiten zu entdecken im Alltag, im Glauben und im persönlichen Leben.

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Weder verheimlichen noch zur Schau stellen

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Der heutige Spruch drückt einfach aus, was ein authentisches Leben ausmacht. Einerseits zu dem zu stehen, was man tut, andererseits nur das zu tun, zu dem man jederzeit stehen kann. Dazu gehört auch, dass man in einer Umgebung lebt, die einen, aus welchen Gründen auch immer, nicht zur Verheimlichung bestimmter Auffassungen und Taten zwingt. Dann ist die Versuchung des zur Schaustellens sehr gering.

Umgekehrt, wo viel verheimlicht wird oder werden muss, wird das zur Schaustellen meist besonders groß geschrieben, hat es doch die Funktion der Kompensation von Themen, von denen durch die herausgestellten Taten abgelenkt werden soll.

Im persönlichen christlichen Glauben ist authentisches Leben ein wesentlicher Faktor, um wachsen zu können. Nicht durch große Leistungen oder überhaupt durch Leistungen kommen wir zu Gott, sondern indem wir so wie wir sind zu ihm kommen und mit ihm leben, dabei selbstverständlich unsere Fehler und Schuld vor ihm eingestehen und uns von Gott vergeben zu lassen. Das ist wirkliches Leben hier und jetzt mit der Gewissheit des ewigen Lebens über den Tod hinaus.

Gott sei Dank für dieses herrliche Angebot.

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Überholverbot in der Nachfolge

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In den Medien finden sich immer wieder Schlagzeilen von Eiferern und Fanatiker, die im Namen von Gott manipulieren, Menschen knechten, Angst und Schrecken verbreiten.

In unserem Spruch wird deutlich, dass es sich hier nicht wirklich um Nachfolger Gottes handelt, sondern im Übereifer, besser als das Vorbild sein zu müssen, und so gehen sie auf die Überholspur. Wer das Vorbild überholt, folgt ihm nicht mehr, sondern geht seinen eigenen Weg.

Leider finden sich schon von Anfang an auch im Christentum solche Eiferer, die im „Namen Gottes“ Menschen unter Druck setzen und damit das Bild Gottes pervertieren (z. B. wie im Johannesevangelium beschrieben). Genauer betrachtet aber zeigen sie ihr eigenes Gesicht, setzen ihre eigenen Fantasien mit Gottes Willen gleich. Leider führt dies häufig dazu, dass Menschen nach Erlebnissen mit solch einem „Bodenpersonal“ mit Gott nichts mehr zu tun haben wollen.

Es ist unverzichtbar, sich immer wieder aufs Neue bewusst zu machen, wie unvorstellbar groß Gottes Liebe und Barmherzigkeit ist, die Menschen berührt, neue Perspektiven und neues Leben gibt, um in der Nachfolge neue Horizonte zu entdecken.

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Dankbarkeit macht vergangenes fruchtbar für die Gegenwart

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Nicht immer ist man dazu aufgelegt eine Höhlentour zu machen, sich tief unter die Erde zu begeben in eine dunkle und meist feuchte Umgebung. Aber ein schöner Zugang zur Höhle und gut ausgebaut Wege machen es einfacher sich darauf einzulassen. Wenn dann in der Höhle der Lichtkegel auf Tropfsteine fällt, sieht man grandiose, unvorstellbare Formen, die sich über viele Jahre gebildet haben, an denen man sich nicht sattsehen kann.

Für mich ist das ein schönes Bild, wie wir regelmäßig Zugang zu eigenen schönen Erinnerungen finden können, die durch den Alltagstrott teilweise oder ganz verschüttet wurden. So können Fotos, Tagebuchaufzeichnungen, Briefe, Gespräche und Begegnungen wie ein Tor sein um uns an solche besonderen Erlebnisse erinnern.

Diese Erfahrungen in Gedanken nochmals zu erleben, die Freude nochmals nachzuempfinden, bereichert das Leben in jeder Situation und kann dazu die Dankbarkeit darüber  stärken, diese Erfahrungen überhaupt gemacht haben zu dürfen.

Im Leben jedes Menschen gibt es eine Vielzahl schöner Erinnerungen, die nur darauf warten immer wieder entdeckt und beachtet zu werden. Gott segne jeden dabei.

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Wie wir empfinden ist entscheidend

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Viele machen für ihr Leben und ihre Lebenssituation die Umstände verantwortlich. Häufig werden widrige Lebensumstände bei einer Verurteilung strafmindert bewertet.

Unser heutiger Spruch macht für das Leben nicht die Umstände verantwortlich, sondern wie wir selbst die Umstände sehen und bewerten. Oftmals sind wir nicht enttäuscht, weil es uns nicht gut geht, sondern weil sich die eigenen Erwartungen nicht erfüllt haben oder weil man sich vergleicht mit anderen, denen es augenscheinlich oder auch tatsächlich besser geht.

Aktuell werden wir täglich mit Menschen konfrontiert, die vieles verloren haben, manchmal scheinbar alles – alles außer ihre Hoffnung. Wer einen Weg findet, sich hier zu engagieren kann, doppelt helfen, die Hilfsbedürftigkeit dieser Menschen zu lindern und durch die Begegnung mit Menschen, deren größte Freude darin besteht, dass die Flucht vor Krieg und Terror geglückt ist, wird helfen, manches weniger wichtig zu nehmen und wirklich Wesentliches, meist als Selbstverständlichkeit angesehen, wieder stärker zu beachten.

Diese innere Veränderung ist der Schlüssel zu einer größeren Lebensqualität. Gott segne jeden dabei.

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