Lieben ist eine Kunst

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Unser heutiges Zitat von Erich Fromm stammt aus seinem Buch „Die Kunst des Liebens“, und er beschreibt darin ausführlich die Herausforderungen, die Liebe mit sich bringt. Als Voraussetzungen für Kunst, was auch für die Kunst des Liebens gilt, nennt er Selbstdisziplin, Konzentration, Geduld und ein Gespür für sich selbst.

In diesem Zusammenhang ist auch das Mühen in unserem heutiger Spruch zu sehen. Liebe ist mehr als nur ein Gefühl. Liebe ist einmal im Sinne der Selbstdisziplin die bewusste Entscheidung lieben zu wollen, zum andern im Sinne der Konzentration ein persönliches präsent sein im Jetzt und Heute, im Sinne der Geduld, auch Zeit haben, nicht gehetzt und gestresst zu sein und als letztes Sensibilität nicht nur für andere, sondern ganz besonders auch für sich selbst.

Was Erich Fromm ausdrückt geht in die gleiche Richtung wie der zitierte Bibelabschnitt der letzten Woche in Matthäus 22,37-40, in welchem Jesus Fundamentales zur Liebe formulierte.

Gott schenke uns allen den Willen, die Kraft und die Ausdauer uns als Künstler der Liebe ständig weiterzuentwickeln.

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Das Wesentlich bringt Gelassenheit

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Was ist das Wesentliche, um diese Gelassenheit zu gewinnen, von der unser Spruch spricht?

Das Wesentliche ist mehr als Dingen und Themen zu priorisieren in ganz wichtig, weniger wichtig, nebensächlich…

In einem Buch habe ich gelesen, das Wesentliche im Leben ist das, was auf dem Sterbebett auch noch wesentlich ist. Dort sagt keiner zeig mir meinen letzten Kontoauszug, zeig mir nochmals die Zeitungsartikel, die über mich erschienen sind, zeig mir nochmals ein Foto von meinem größten Auto.. An diesem Punkt zählen allein Menschen, zu denen man eine enge Beziehung hat und für Gläubige auch die Beziehung zu Gott.

Jesus formuliert das Wesentliche so: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und mit deinem ganzen Verstand!‘ Das ist das erste und wichtigste Gebot. Ebenso wichtig ist aber das zweite: ‚Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!‘ Alle anderen Gebote und alle Forderungen der Propheten sind in diesen Geboten enthalten.“ (Matth. 22, 37-40)

Gott sei Dank für diese klare Formulierung und die Gelassenheit, die wir dadurch gewinnen können in unserem Leben vielleicht so, wie die beiden Enten auf der Eisscholle im Hamburger Hafen.

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Vergebung wirksamer als Zeit

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Einen wesentlichen Teil zum Gelingen des Lebens ist davon abhängig, wie ich mit Verletzungen, die im Leben unausweichlich sind, gelernt habe bzw. lerne umzugehen.

Es gibt den Spruch: „Zeit heilt Wunden!“ Ludwig Marcuse, deutsch–amerikanischer Schriftsteller und Philosoph mit jüdi-schen Wurzeln nimmt aufgrund seiner eigenen Erfahrungen eine kleine, aber nicht unerhebliche Veränderung vor, und be-grenzt die Heilungschancen der Zeit. Große Wunden, äußerliche, seelische und geistliche, werden nur heil, wenn sie professionell versorgt werden.

Was für körperliche Verletzungen bei jedem selbstverständlich ist, ist häufig bei seelischen und geistlichen Wunden deutlich weniger ausgeprägt. Somit steuern nicht verheilte bzw. unversorgte Verletzungen uns be-wusst und noch viel häufiger unbewusst unser Leben.

Das Medikament mit den besten Heilungschancen und bei Verabreichung von erfahrenen oder professionellen Seelsor-gern frei von negativen Nebenwirkungen ist Vergebung und Versöhnung.

Darauf allein gründet sich das ganze Heil des christlichen Glaubens, für den Alltag und für den Himmel – Gott sei Dank dafür.

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Pfadfinder begleiten

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Jeder hat Beziehungen zu Kindern und Jugendlichen – unse-ren sogenannten Heranwachsenden. Es ist das Normalste von der Welt, dass wir uns für sie nur das Beste wünschen und glücklich sind, wenn wir Kinder und Jugendliche sehen, die „ihren Weg gefunden haben“.

Damit kommen wir zu unserem heutigen Spruch. Wie können wir dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche lernen nach ihrem Weg zu suchen und ihn mit Fleiß und Ausdauer auch finden werden?
Nicht hilfreich ist es, ihnen den Weg zu ebnen, damit wird der Weg festgelegt, und sie lernen nicht, mit Schwierigkeiten um-zugehen.
Ebenso wenig hilfreich ist es, sie einfach unbegleitet suchen (laufen) zu lassen, denn auch das Finden muss gelernt werden. Finden heißt: Ja sagen, eine Entscheidung, ja, eine positive Entscheidung treffen zu können.

Für mich heißt das, mit Kindern und Jugendlichen im Gespräch zu sein, sie ihre positiven und negativen Erfahrungen und Erlebnisse weitestgehend selbst bewerten zu lassen und ihnen dabei helfen, daraus sinnvolle Konsequenzen zu ziehen und umzusetzen.

Gott segne unsere Kinder und Jugendlichen und schärfe uns den Blick für die Möglichkeiten, sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

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Mit dem Herzen unterwegs

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Dieses Bild einer Schifahrerin und eines Snowboarders vor einem herrlichen Bergpanorama – und das auch noch bei strahlend blauem Himmel – illustriert für mich den heutigen Spruch äußerst treffend.

Um solche Momente erleben und genießen zu können, brauche ich Plätze und Zeiten, in denen ich mich öffnen kann, um über meinen meist kleinkarierten Alltag hinausgehen zu kön-nen. Solche Plätze und Zeiten werden damit zur Tankstelle, bei der ich solche Erfahrungen in meinem Herzen speichern und davon eine gewisse Zeit zehren kann.

Solche Plätze und Zeiten sehen für jeden ganz unterschiedlich aus, entscheidend ist, dass ich ganz mit dem Herzen dabei bin.

Für gläubige Menschen können dies Gottesdienste, Bildmeditationen, Choräle, Bildbände mit Bibeltexten, aber auch Gebete aus dem Herzen heraus sein.

Gott möge uns von ganzem Herzen dankbar unsere Tankstel-len sehen und nutzen lassen

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Böses im Namen des Guten tun

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Dieser Spruch von Marie zu Ebner-Eschenbach schockiert auf den ersten Blick … Dann fragt man sich: wie kann es zu sol-chen widersprüchlichen Handlungen kommen und warum müssen wir darüber hinaus feststellen, dass die so Handelnden sich häufig darüber gar nicht bewusst sind.

Es scheint etwas zu sein, was sie aus ihrem Innersten heraus antreibt. Nicht selten hört man dabei als Legitimation den Kampf für oder um die Wahrheit.
Jesus hat sich der Auseinandersetzung mit solchen zwiespältigen Menschen gesagt: „Was zum Mund hineingeht, das macht den Menschen nicht unrein; sondern was aus dem Mund herauskommt, das macht den Menschen unrein“ Matth. 15,11.

Die Ursache hat häufig mit der Wahrheit über sich selbst zu tun (mit meinem Leben), die ich nicht ertragen kann und daher andere Wahrheiten (wie hier Essen) definiere, in die sich meine inneren Aggressionen breit machen.

Gott schenke jedem den Mut und die Kraft sich ernsthaft zu prüfen, wie viel von diesem Spruch sich im eigenen Leben widerspiegeln könnte, damit im Namen von Gutem durch mich auch nur Gutes geschieht.

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von Herzen leben

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Leben für etwas heißt mit dem Herzen dabei sein. Bei Herzensangelegenheiten heißt es immer auch ein erhebliches Risiko einzugehen. Leben ist halt lebensgefährlich!

Aber ein Leben ohne Risiko eingehen zu wollen, immer auf der sicheren Seite sein zu wollen, immer der Gewinner sein zu wollen oder gar zu müssen – ist das Leben?

Udo Jürgens gebraucht ein eindrucksvolles Bild in einem sei-ner Lieder: „Wir haben Riegel vor dem Herzen und um die Seele Stacheldraht.“ – Was für eine Art von Leben ist unter solchen Umständen möglich?

Jesus sagt zum Dreh- und Angelpunkt der Gebote und Prophetie in Matthäus 22: „Du sollst Gott lieben von ganzem Herzen … und deinen Nächsten wie dich selbst.“ – Das Leben im christlichen Sinn kommt aus dem Herzen und geht zum Herzen und erreicht auch die Herzen, mit der Zeit.

Gott schärfe uns allen den Blick für ein Leben in Fülle.

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Einfach das neue Jahr beginnen

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Für viele sind die besonderen Tage der Begegnungen mit der Familie oder Freunden vorüber. Zurück bleiben Erinnerungen – wunderschön war‘s … es hat gepasst … es war wie immer … nicht noch mal
so, wie meine Erwartungen dazu waren.

Menschen, die miteinander Zeit verbringen, sind darauf ange-wiesen, die Erwartungen der anderen an die Begegnung zu kennen. Niemand kann wissen, was im Kopf des anderen vor sich geht, wenn es nicht ausgesprochen wird.

Warum nicht ganz einfach in das neue Jahr starten und den heutigen Text dieses Unbekannten beherzigen. Klare Kommunikation verbindet so wie eine der vielen Brücken die Inseln von Key West auf unserer Spruchkarte.

Wir wünschen allen Gottes Segen zum neuen Jahr, den Mut einige dieser kleinen Veränderungen anzugehen, die Kraft sie durchzuhalten und die Weisheit, die notwendigen Veränderungen für sich zu erkennen

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Unter dem Schutz des Höchsten

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Das neue Jahr kündigt sich an und wie üblich wird es von vielen mit Knallern und Leuchtraketen begrüßt. Unser Foto zeigt Menschen, die mit einem Foto Silvester 2011 festhalten wollen. Damit sie aber dabei nicht im Regen stehen müssen, suchen sie Schutz unter dem Schirm und zwar so, dass sie zum einem vom Regen geschützt, zum andern, dass der Schirm ihnen nicht die Sicht versperrt auf das, was man festhalten möchte.

Nicht so ganz einfach, aber für mich ein gutes Bild. Wie bekommen wir Schutz und wie viel Freiheit haben wir unter dem Schutzschirm. Unsere Rettungsschirme haben ihren Preis
für den, der den Rettungsschirm zur Verfügung stellt, aber auch für den, der den Rettungsschirm annimmt.

Der Psalmschreiber beschreibt einen Rettungsschirm, unter dem er sich nicht eingeschränkt fühlt, sondern darüber hinaus Ruhe findet – Gelassenheit – inneren Frieden.
Diese Erfahrung des Psalmschreibers wünschen wir allen für das kommende Jahr 2013.

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mehr WERDEN als bekommen

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Mit dieser Spruchkarte schließt sich die Fotoserie von Hawaii zum Advent. Das Foto zeigt Menschen, die den Sonnenuntergang auf dem Gipfel des Mauna Keas (4205 m) beobachten.

In ein paar Tagen kommen wir zum Höhepunkt der Adventszeit – Weihnachten. Viele verbinden mit diesem Fest Gedanken, was soll ich schenken, was soll ich mir schenken lassen.

Unseren Spruch möchte ich in diesem Zusammenhang wie folgt verstehen:

  • Was hat sich durch die diesjährige Adventszeit bei mir verändert
  • was wird sich durch die Weihnachtsfeiertage bei mir verändern,

    • durch die Zeit, die ich mit anderen verbringen werde,
    • durch die Gespräche und Gedanken, die ausgetauscht werden,
    • durch die Zeichen der Liebe und Wertschätzung, die ich in die Geschenke lege oder die ich durch die Geschenke erhalte.


Wir wünschen allen eine gesegnete Zeit der Begegnung und Besinnung mit der Gewissheit, dass wir dabei selbst am meisten bereichert werden.

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