Vielfalt und Unikate

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Wenn Gott etwas macht, sind Vielfalt und Unikate angesagt. Es reicht ihm nicht, nur Äpfel und Birnen zu erschaffen, sondern es gibt Varianten ohne Ende und keine Frucht gleicht der anderen.

Wenn der Mensch etwas produziert, versucht er möglichst wenig Varianten zu bekommen, Varianten sind teuer.  Alles, was er produziert, muss so gleich wie möglich aussehen.

Selbst im Umgang mit Menschen wird immer mehr klassifiziert und standardisiert. Am besten man hat so wenig wie möglich verschiedene Typen von Menschen, und dann versucht man, sie so gleich wie möglich zu machen. Damit wird der Umgang mit Mitarbeitern einfacher und weniger aufwändig und gleichzeitig kann fehlende Führungskompetenz von Chefs ausgeglichen werden.

Es ist schlimm, das erleben zu müssen, aber das ist der Trend in den Unternehmen, der teilweise bis in die Kirchen vorgedrungen ist – ein Paradoxon – die von Gott erschaffene Vielfalt überfordert seine Organisationen bzw. einzelne seiner Nachfolger empfinden es als Bedrohung, wenn nicht alle anderen genauso so sind wie sie selbst. Gott sei Dank, Gott ist anders und das tut gut.

In dieser Gewissheit sollte sich keiner von uns erschüttern lassen.

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Fehler sind dick, wo die Liebe dünn ist

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Das Foto zur heutigen Spruchkarte zeigt eine Person, die das populäre und bösartige englische Boulevardblatt SUN gekauft hat. Das Blatt ist bekannt für überzogene und inszenierte Kritik, mit dem Ziel, Personen öffentlich zu diskreditieren, was beim Boulevard gut ankommt und damit seine Existenz sichert.

Es ist unbestritten, dass es bei jedem Menschen gute und auch weniger gute Seiten gibt. Wenn jemand fast ausschließlich die negativen Seiten beschreibt, sagt das viel über den Schreiber aus, denn offensichtlich fehlt hier der Blick für das immer auch vorhandene Positive. Unser Spruch bringt dies ganz einfach auf den Punkt: „Fehler sind dick, wo die Liebe dünn ist.“

Wir erleben heute täglich wie Kritik und Intoleranz massiv zunehmen und brauchen doch genau das Gegenteil zum Leben.
Im Leben und im Glauben geht es essenziell darum, Beziehungen aufbauen, pflegen und leben zu können. Die Basis dafür ist ausschließlich vertrauen und lieben zu können.

Wir wünschen allen, dass die von Gott geschenkte Liebe mehr und mehr unseren Blick auf uns selbst und andere leitet.

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Richtige Freunde

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Heute haben wir in unserem Spruch einen ganz heiklen Begriff, zu dem ein Sprichwort sagte: „Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.“ Kämpfer für die Wahrheit sind deshalb in der Regel meist sehr einsame Menschen.

Unser Spruch aber zeigt genau in die andere Richtung – Wahrheit und Freundschaft im Sinne von Ehrlichkeit, authentisch sein und Freundschaft. Es ist nicht ein gemeinsamer Feind, der einander verbindet, sondern Vertrauen und Liebe zueinander und gleichzeitig ehrlich und authentisch zu sein, das ist die Herausforderung. Mit wem dies gelingt, ist wahrlich ein ehrlicher Freund.

Für Christen ist zusätzlich solch eine Beziehung mit Jesus möglich, der von sich sagt: „ Ich bin Weg, Wahrheit und Leben…“ (Joh. 14,6)

Gott schenke jedem die Kraft im ehrlich und authentisch Sein nicht nachzulassen sowie den Blick für die richtigen Freunde.

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Erlöst leben

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Dieser kurze markante Spruch verspricht ungeheuerliche Lebensqualität. (Er)Lösen von Gedanken an erlebten Ungerechtigkeiten, (er)lösen von Schmerzen an erfahrenen Verletzungen – was für eine Befreiung von Misstrauen, Angst und Rache, die einem  das Leben „zur Hölle“ machen können.

Zum Leben gehört Vergebung für die, die an mir schuldig geworden sind, wie auch die Vergebung meiner eigenen Schuld. Peter Maffay singt: „Wer vergibt dir, wenn du dir selbst nicht mehr vergeben kannst?“.

Vergebung ist der Kern des christlichen Glaubens. Jesus verbindet beide Richtungen der Vergebung im Vater unser: „…vergib uns unsere Schuld so wie wir unseren Schuldigern vergeben haben…“ (Matth. 6,12).

Gott schenke jedem ein erlöstes und befreites Leben durch seine Gnade.

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Gutes neues Jahr 2015

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Wir wünschen allen ein gutes und gesegnetes neues Jahr, mögen die Wünsche wahr werden, die dich ganz persönlich geistig, körperlich und geistlich reifen lassen, für die jetzt der richtige Zeitpunkt ist, sie anzugehen, und für die du die Energie aufbringen kannst, die notwendig ist, um sie zu beginnen und die auch dafür reicht, um sie dauerhaft weiterzuführen.

Möge das, was im vergangenen Jahr gut gewesen ist, weiterhin fest und dankbar im Blick sein, wenn es vielleicht nicht immer ganz konsequent oder regelmäßig umgesetzt wurde, mit verstärkter Aufmerksamkeit.

Möge das, was im vergangenen Jahr belastend und (zer) störend gewesen war, zur Lernerfahrung werden, wie es zukünftig besser vermieden werden kann.

Möge der Spruch, der heutigen Spruchkarte für keinen wirklich wahr werden.

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Der Wirklichkeit begegnen

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Den heutigen Spruch finde ich einfach genial und das Foto auf dem Roque Nublo auf Gran Canaria illustriert das aus meiner Sicht schön. Nicht mehr versuchen die Wirklichkeit direkt wahrzunehmen, sondern sich auf eine Sichtweise der Wirklichkeit zurückziehen – eine virtuelle, eine scheinbare Welt wird zur Wirklichkeit.

Es gibt viele solcher virtuellen Welten, in die man sich zurückziehen kann – virtuelle Welten reduzieren und vereinfachen, nehmen die Komplexität, die überfordern kann. So erleben wir Rückzug in die eigenen vier Wände, Rückzug in geistige und geistliche Welten…

Um nicht missverstanden zu werden, gelegentlicher und regelmäßiger Rückzug ist nicht nur gut, sondern notwendig zum Ausspannen und Regenerieren, um dann wieder in die Wirklichkeit zu treten und darin aktiv zu leben.

Zur Wirklichkeit gehören Begegnungen mit Menschen und für Gläubige gehört dazu die Begegnung mit Gott. Begegnung steht für sich auf den anderen einlassen im Gespräch, in Gedanken, im Gefühl. Für mich ist die Wirklichkeit dort, wo man Begegnung erleben kann. Gott stärke in jedem den Blick für Begegnungen.

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Leben bedeutet verletzlich zu sein

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Mit Weihnachten verbinde ich als erstes: Gott kommt als absolut verletzbares und ungeschütztes Kind auf diese Welt. Wer liebt, zeigt sich seinem Gegenüber offen und ist damit verletzbar und ungeschützt – ein größeres Zeichen seiner Liebe zu uns Menschen hätte Gott nicht setzten können als sich als Kind, fern der Heimat, in einem Stall zum ersten Mal den Menschen zu zeigen.

Weihnachten ist das Fest der Liebe – hier werden zum Zeichen der Liebe viele Geschenke gegeben, nehmen Familien sich Zeit, wenigsten einmal im Jahr zusammenzukommen, nehmen sich auch viele Zeit, wenigstens in diesen Tagen wieder einmal die Kirche zu besuchen – nehmen sich manche auch Zeit, über sich selbst und das zurückliegende Jahr nachzudenken.

Weihnachten ist aber auch das Fest der Schmerzen der Menschen, die allein sind, die niemand haben, mit dem sie feiern können, niemanden, der ihnen etwas schenkt oder den sie beschenken können. Das tut weh und besonders weh an Weihnachten. Ich bin sicher, dass jeder, der diesen Schmerz vor Gott bringt, seinen ganz besonderen Segen erfahren wird.

Wir wünschen allen gesegnete Weihnachten.

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Sich selbst führen können

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An einem Morgen am Rhein in Bonn zieht dieser Ruderer einsam an mir vorbei. In einem ruhigen, aber festen Rhythmus fährt er stromaufwärts. Ein schönes Bild auch im übertragenen Sinne.

Einen klaren inneren Kompass zu meinem Weg und meinem Ziel.

Meine Beobachtung ist, dass dieser klare innere Kompass vielen Menschen fehlt und sie sich deshalb an Gruppen anlehnen, die ihnen sagen sollen, wohin sie zu gehen haben.

Ein ganz besonders schräge Beobachtung mache ich seit vielen Jahren immer wieder, dass Menschen, denen dieser innere Kompass fehlt oder abhandengekommen ist, mit aller Macht eine Gruppe steuern wollen, damit diese Gruppe sie darin unterstützt, was sie selbst nicht auf die Reihe kriegen.

Unser Spruch gibt eine klare Antwort, die ich erweitern möchte: „Wer sich selbst nicht zu führen versteht, tut sich schwer sich von Gott führen zu lassen – weil er gute Führung nicht gewohnt ist.“

Die Hoffnung in Psalm 23 gilt allen, die sich gut führen lassen können:  „Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.  Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen….“ Gott segne jeden mit diesen Gedanken.

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Beispiele sind besser als Lehren

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Als Eltern, Erzieher, Lehrer, Ausbilder … begleitet man Menschen, die ständig (dazu) lernen sollen, und überlegt dabei, auf welche Art und Weise bleibt „am meisten hängen“. Man macht dabei die Erfahrung „gesagt ist noch nicht gehört, gehört ist noch nicht verstanden, verstanden ist noch nicht akzeptiert, akzeptiert ist noch nicht getan und einmal getan ist noch keine Gewohnheit…“.

Unser heutiger Spruch lenkt den Blick beim Lernen auf Vorbilder. Ein Vorbild zeigt einfach und praktisch, wie es umgesetzt werden kann, zudem ist ein Vorbild meist motivierend. Das vereinfacht und beschleunigt das Lernen massiv.

Ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil ist, dass es sich hier um die Praxis handelt und damit die Gefahr theoretischer und abstrakter Verirrungen und Hirngespinste geringer wird.

Was ich ebenfalls als sehr hilfreich erlebe, sind Prinzipien, die einzelne Lehren zusammenfassen. Jesus macht dies z.B.: „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.“ Matth. 7, 12

Machen wir es „so einfach wie möglich, aber nicht einfacher“ (Albert Einstein). Gott segne jeden dabei.

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Authentisch SEIN

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Authentisch sein ist eine Formulierung, die heute häufig gehört wird. Zu oft wird man in Rollen gepresst und muss einfach funktionieren. Oft hört man, dass es keinen interessiert, wie es einem wirklich geht, das Einzige was interessiert, ist, dass die Leistung stimmt bzw. ständig erhöht werden kann.

In unserem heutigen Spruch klingt für mich „authentisch Sein“ heraus. Auf dem Markt wird eher sichtbar wie ich bin, weil ich mich auf dem Markt anders und freier verhalte, als im Tempel.

Mir tut das weh, weil gerade in Gottes Gegenwart und in der Gemeinschaft mit Gläubigen der Mensch wirklich authentisch sein kann und darf. Jesu Geschichte vom Pharisäer und Zöllner in Lukas 18, 9-14 illustriert dies deutlich. Der Fromme zählt Gott im Tempel seine Leistungen auf, der Andere spricht mit Gott als Mensch offen und ehrlich über sein Problem. Das Urteil Jesu ist eindeutig und hart, der, der authentisch zu ihm kam, wurde von ihm angenommen, nicht der andere.

Gott gebe jedem die Gewissheit, dass authentische Menschen bei IHM offene Türen einrennen.

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