Tiefe Sehnsucht

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…“wen kümmern noch des Nachbarn Schmerzen, wer hilft dem Nächsten durch die Tat? Wir haben Riegel vor den Herzen und um die Seele Stacheldraht. Ich such‘ ein Land, es liegt noch weit, wo Friede wohnt und Menschlichkeit“…

Die Sehnsucht vieler Menschen hat sich vom „Platz an der Sonne“ in den über 40 Jahren drastisch reduziert zu einem einfachen „Platz zum (Über-) leben“.

Aus diesem Grund möchte ich heute dazu sensibilisieren, dass praktische Hilfe für Menschen in Not wieder mehr zum Herzensanliegen wird. Jesus ist darin ein großes Vorbild und hat dies u.a. auch im Gleichnis vom Barmherzigen Samariter (Lukas 10) und im Gleichnis vom Weltgericht (Matth. 25) deutlich illustriert.

Gott schenke uns allen die in jedem Menschen innenwohnende Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit stärker zuzulassen.
Gott schenke des Weiteren jedem den Blick für Menschen, die in welcher Not auch immer sind, und die helfende Hand, damit diese Menschen wenigstens durch mich ein wenig von der göttlichen Liebe erfahren.

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Finden muss gelernt sein

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Es heißt in der Bibel ganz einfach „suchet, so werdet ihr finden…“ (Matth. 7, 7), meine Beobachtungen in letzter Zeit machen deutlich, so einfach ist das für viele nicht.

Paul Watzlawick beschreibt dies genial: „Mitten in der Nacht im Lichtkegel einer Laterne kriecht ein Mann auf dem Boden umher. Ein vorbei kommender Polizist fragt ihn, was er da tue. „Ich suche meinen Schlüssel“, antwortet der Mann. Daraufhin hilft ihm der Polizist und beginnt ebenfalls auf dem Boden umherkriechend nach dem Schlüssel zu suchen.  Nach einer Weile, fragt er ihn fast schon entmutigt: „Sind Sie den sicher, dass Sie den Schlüssel hier verloren haben?“. „Nein“ antwortet der Mann, „verloren habe ich den Schlüssel da hinten.“ und zeigt dabei mit dem Finger ins Dunkle. „Warum suchen wir dann hier?“ fragt der Polizist. Darauf antwortet der Mann: „Weil es dort hinten kein Licht gibt.“

Das Finden wäre deutlich effizienter, wenn es im Leben nicht in wesentlichen Bereichen dunkle Stellen geben würde, die mehr oder weniger zum Tabu erklärt worden sind.

Gott gebe jedem Mut, Kraft und seinen Geist, sich insbesondere mit den eigenen dunkle Stellen gnädig zu beschäftigen, um nicht ein ewig Suchender, sondern immer mehr zum Finder zu werden

 

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Das Leben gestalten und leben

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Viele beschäftigen sich nicht nur mit ihrer Geschichte, sondern leben mehr oder weniger in ihrer Vergangenheit, hängen an positiven oder negativen Erfahrungen weit in der Vergangenheit.

So mancher will mit der Vergangenheit wie mit der Zukunft nichts zu tun haben – nur der Augenblick, das Jetzt zählt.

Nach dem Spruch von Albert Einstein wird mein Leben geprägt von dem, womit ich mich beschäftige, welche Ideen und Träume ich habe und wie ich versuche, einige oder mehrere davon umzusetzen. Erfahrungen aus der Vergangenheit werden dabei so berücksichtigt, dass sie helfen einen noch besseren Weg zu finden. Dann lebe ich (auf), weil ich mich auf Zukünftiges freue, was mir Motivation und Energie gibt, die nötig sind für die Herausforderungen der Gegenwart.

Neben den eigenen Gestaltungsmöglichkeiten gibt es für gläubige Menschen eine zusätzliche Ebene – das Vertrauen in Gottes Führung und Leitung in meinem Leben wie auch das Vertrauen, dass er über diese Welt mit all ihren täglichen Schreckensmeldungen eine neue Welt in Aussicht stellt.

Gott segne jeden bei diesen Aussichten.

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Gott sei Dank gibt es den Sabbat!

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Der Schnappschuss im Großen Bazar von Istanbul ist eine gute Illustration für unsere aktuelle Situation.

Mehr und mehr wird die Arbeit vom Computer geprägt. Computersysteme sorgen dafür, dass immer genügend Arbeitsvorrat vorhanden ist, d.h. die Arbeit niemals ausgeht. Das bedeutet zwangsläufig, es ist gewollt und gesteuert, dass immer Arbeit liegenbleibt. Damit gibt es immer seltener das befreiende Gefühl alles ist abgearbeitet, nichts liegt mehr an. Unser Spruch sagt, solch eine Situation macht müde und auf Dauer matt.

Ich frage mich, warum es bei manchen im persönlichen Bereich nicht anders aussieht. Warum bleiben manche Dinge lange liegen? Warum können manche so schlecht nein sagen, manchmal hat man sogar den Eindruck, nein ist ein Fremdwort für sie, und sie sind darauf noch stolz!

Gott hat für uns Menschen einen Ruhetag geschaffen damit wir Abstand zum Alltag bekommen (d.h. bewusst Nein sagen zum Alltag). Gleichzeitig schafft dieser Sabbat Freiraum zur Beziehungspflege mit Gott und mir wichtigen Menschen.

Gott schenke jedem immer wieder aufs Neue, die Erfahrung der Befreiung durch den Sabbat.

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Verborgenes Böses

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Der Spruch bedarf selbst keiner weiteren Kommentierung. Ich möchte die Gedanken auf den nächsten Schritt richten.

Wie reagiere ich, wenn ich Böses entdecke, was anderen noch verborgen ist? Kann ich abwägen, ist es gut, dies anzusprechen, ist es besser zu schweigen? Wenn ich meine, es wäre gut, es anzusprechen, wie spreche ich es an und wann spreche ich es an?

Wie reagiere ich, wenn Böses plötzlich offensichtlich ist? Bin ich so blockiert, dass ich es nicht nur nicht ansprechen kann, sondern sogar verdrängen muss? Oder kommt von mir eine Überreaktion? Nur wenn ich nach den oben beschriebenen Kriterien ansprechen kann, besteht die Chance auf eine Lösung.

Ein Gedanke ist mir noch wichtig, wie denke ich, dass Gott auf verborgenes Böses und verborgenes Gutes reagiert?

Ist die Reaktion Gottes bei allen Menschen dieselbe oder macht er Unterschiede je nachdem, wie die Beziehung zu dem Menschen aussieht? Gott segne jeden bei diesen Gedanken.

PS.: Das Foto zeigt den Dampf vom Atomkraftwerk Gundremmingen

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Weisheit und Stärke

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Nach 3 Jahrzehnten wurde ich wieder gebeten, eine Beerdigung zu halten, was ich sehr gerne gemacht habe, weil ich das Leben liebe und zum Leben das Sterben gehört.

Aus diesem Grund habe ich einen meiner Lieblingsbibeltexte gewählt aus Psalm 90,12: „So lehre uns denn zählen unsere Tage, damit wir ein weises Herz erlangen!  (Elberfelder).

Das passt nahtlos zu unserem heutigen Spruch und dem Foto. Es ist weise, die Schatten der Vergangenheit (vor oder hinter mir) zu bereinigen, so dass diese keine Macht mehr über mein Leben haben, ich dadurch nicht mehr fremdgesteuert bin von Verletzungen, Scham… letztendlich von Angst.

Wenn die Schatten im Herzen weitestgehend verschwunden sind, kann das Licht der Liebe und des Vertrauens einziehen, was das Leben radikal verändert. Dann sind die Werte in meinem Leben wichtig, die auch am Ende meines Lebens noch zählen – Beziehungen zu pflegen mit Menschen und mit Gott.

Gott schenke jedem die Sehnsucht nach Weisheit und seinen Geist, um wirklich stark zu sein.

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Leben bedeutet in der Realität zu leben

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jeder von uns kennt mindesten Einen, der krampfhaft versucht, das Unmögliche zu erreichen und gleichzeitig bei dem Notwendigen und Möglichen scheitert.

Unser Spruch will uns heute zwei Dinge vor Augen führen.

  • Das Augenmerk für all unser Handeln ist die Realität unsres persönlichen Umfelds. Dort liegen die Dinge, die notwendig auf Erledigung warten.
  • Einfach loslegen, in die Gänge kommen, anfangen. Man sieht schnell, was geht und was so nicht geht. Die Überwindung, in die Gänge zu kommen und die Lernbereitschaft, über sein Tun nachzudenken, das Feedback wie auch Ratschläge und Kritik anderer zuzulassen ist der Schlüssel zum Erfolg. –

Am Ende erreicht man mit dieser Einstellung Ergebnisse in seinem Umfeld, bei sich persönlich im Alltag und Glauben, von denen man nicht zu träumen gewagt hätte.

Gott segne all jene, die mit beiden Beinen auf dem Boden stehen und trotzdem sich nach mehr sehnen.

 

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Gott liebt Originale

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In den letzten Tagen habe ich nach 25 Jahren wieder  ein echtes Original getroffen. So einen wie ihn gibt es absolut nur einmal auf der ganzen  Welt. Einer mit Ecken und Kanten – und was für Ecken und Kanten, nur teilweise geschliffen, ansonsten sehr hart und leicht verletzend – und trotzdem mag ich ihn, weil hinter der ganz rauen Schale ein ganz liebenswerter und wertvoller Mensch steckt, den man deutlich sehen kann, wenn man sich Zeit nimmt – und sich nicht durch seine harten Spitzen irritieren lässt.

Gott liebt solche Originale, solche wertvollen Menschen, er hatte lauter solcher Originale unter seinen Jüngern. Wir Menschen  sind da ganz anders, wir wollen Standardisieren, alles so gleich wie möglich machen, am besten so wenig wie möglich Unterschiede – so gering wie möglich Toleranzen akzeptieren.

Wenn wir Gottes Schöpfung genau betrachten, werden wir feststellen, da gibt es nur Originale – da tobt sich jemand aus mit Unikaten – selbst jede Schneeflocke muss ein einzigartiges und unverwechselbares Original sein. Da reicht es nicht aus, dass es bei Obst Äpfel und Birnen gibt, nein Gott schafft gleich noch eine Vielzahl von Varianten – Jakob Fischer, Boskop und wie sie alle heißen.

Gottes Liebe zu Originalen, Varianten und Unterschiedlichkeit ist unbeschreiblich groß – eifern wir ihm einfach nach.

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Macht ohne Verantwortung

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Das Foto illustriert unseren Spruch, indem es die Folgen der unbändigen Zerstörungskraft eines Vulkanausbruchs auf Hawaii noch nach Jahrzehnten aufzeigt  – auch mit einem Hoffnungsschimmer.

Jesus sagt: „Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist von übel.“ Wir erleben viel Übles täglich in den Nachrichten, aber auch im beruflichen Bereich bis hinein in die Kirche. Die eigentlichen Ziele werden verschleiert bzw. getarnt, getroffene, nicht nachvollziehbare Entscheidungen werden hinter Gremien versteckt. Es wird einfach nicht darüber gesprochen – eiskaltes Schweigen – aus Taktik und aus Angst.

Macht mit Verantwortung kommuniziert klar und verständlich, ein klares Ja oder ein konsequentes Nein. Das ist in dem Moment meist eine Herausforderung für den, der es sagt, wie auch für den, den es betrifft. Es mag heftig sein in dem Moment, aber es wirkt nicht zerstörerisch und unkontrolliert für lange Zeit.

Dies bedarf innerer Stärke, Klarheit über die eigenen Ziele und der dahinterliegenden Motivation sowie Mut, dies offen zu auszusprechen.

Gott schenke jedem seinen Geist, um mit Mut und Kraft klar und verantwortlich zu kommunizieren.

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Dankbarkeit ist Lebensstil

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Der Lichteinfall auf das Bild der Schöpfung in der St. Magnus Kathedrale in Kirkwall auf den Orkney Inseln war für uns äußerst beeindruckend, und wir haben versucht, diesen Eindruck in Fotos festzuhalten. Eines davon stellt unsere heutige Spruchkarte dar.

Mit diesen kurzen Informationen soll die Spruchkarte heute selbst, ohne weitere Gedanken dazu anregen, das Bild und den Spruch in Ruhe auf sich wirken zu lassen und sich dabei zu fragen, was sagt es mir ganz persönlich?

Wir wünschen alle eine gesegnete Bildmeditation.

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