Zielstrebiges Wesen

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Das Foto zeigt eine von mehreren Sternwarten in 4200 m Höhe auf Hawaii, wo das Meer der Sterne selbst mit dem bloßen Auge ganz besonders intensiv zu beobachten ist und einem greifbar nahe vorkommt.

Nach den Sternen greifen zu wollen scheint von Alters her zum Menschsein zu gehören. Etwas ganz Besonderes und Außergewöhnliches erreichen zu wollen, sich deutlich abzuheben von anderen ist für nicht Wenige erstrebenswert.

Das wirkliche Leben spielt sich weitestgehend in einem Umfeld ab, wo die Aussicht nicht immer so traumhaft ist, wo es Stolpersteine gibt, man Hindernissen ausweichen muss und es Menschen gibt, auf die Rücksicht genommen werden sollte. Hier ist es hilfreich, Augenmerk und Fingerspitzengefühl zu haben.

Gott schenke jedem Gelegenheiten, aus diesem Spruch persönlich Gewinn zu ziehen.

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Gebet – persönliches Gespräch mit Gott

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Mit dieser Spruchkarte soll auf etwas ganz Persönliches das Augenmerk gerichtet sein, das Gebet. Das Gespräch mit Gott sagt viel über mich aus. Wie häufig reden wir miteinander und in welchen Situationen kommt es zum Gespräch?

Ein Gespräch lebt durch den Wechsel von reden und hören. So ist das Gebet keine Form, um nur Informationen an Gott loszuwerden – er weiß ja wirklich alles und ist damit auf meine Infos nicht angewiesen.

Das Gebet zeigt deutlich, wie die Beziehung zu Gott aussieht – distanziert –  letzte Hilfe in Notlagen  – oder, wie Jesus es getan hat, wie mit einem Vater zu sprechen: „Unser Vater im Himmel…“ (Matth. 6, 9 -13). So eine Vater–Kind-Beziehung schafft den Rahmen für das innigste und persönlichste Gebet.

Gott schenke jedem Zeiten der Ruhe, um das persönlichen Gespräch mit Gott zu vertiefen – das Reden und das Hören.

 

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Pfadfinder nach Antworten

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Es ist bewundernswert wie manche Menschen auf einfache konkrete Fragen faszinierende und treffende Antworten geben können.  Antworten, die gleichzeitig die Gedanken weiten, weil nicht nur die Frage berücksichtigt wurde, sondern auch ein Gespür für den Beweggrund der Frage vorhanden war.

In den Evangelien finden sich auffallend viele tiefgreifende Aussagen Jesu, die Antworten auf die unterschiedlichsten Fragen und Fragensteller oder ein einfach weitergeführter Dialog auf Aussagen anderer sind.

Besonderen Eindruck hat für mich die Antwort Jesu auf die (Fang-) Frage eines Schriftgelehrten gemacht, welches „das größte Gebot sei“: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt …und du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ (Matth. 22, 36-40)

Gott schenke jedem Begegnungen mit Menschen, die Pfadfinder nach Antworten sind, auf formulierte und vielleicht noch nicht formulierte Fragen.

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Höchst Reifestufe im Leben

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Der heutige Spruch von Pascal beschreibt einen Lernprozess im Leben ähnlich wie wir in aus der Schule oder dem Studium kennen.
Zuerst stellen einem andere Fragen und man hat genügend zu tun, um einigermaßen passende Antworten zu finden, die, wenn es dem Fragesteller gefällt, Anerkennung bringen.
Irgendwann traut man sich selbst mehr oder weniger gute Fragen zu stellen, auf die es dann ganz unterschiedliche Reaktionen gibt. Antworten, die einem ganz wesentlich helfen und weiterbringen oder auch Unverständnis zeigen wie „was soll die Frage…“.
Erst in der letzten Reifestufe erkennt man, was sich wirklich lohnt im Leben, wofür es sich lohnt, sich wirklich hinzugeben. Diese Stufe wird nur erreicht durch ausreichend Erfahrung im Fragenstellen.
Gott schenke jedem Mut und seinen Geist im Fragen voranzukommen sowie eine Umgebung, in der Fragen jeglicher Art offen gestellt werden dürfen, um damit Antworten zu finden, die ihn näher zum Wesentlichen in seinem Leben führen.

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Be-geistert leben

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Der Blick vom Monte Baldo auf den Gardasee illustriert für mich den Ausblick in das begonnene neue Jahr mit der Frage, was wird es an Erfahrungen im neuen Jahr geben, die mich begeistern und Höhepunkt sein werden? Dazu ein paar Denkanstöße

  • Was begeistert mich und sollte im begonnenen Jahr den rechten Platz bekommen?
  • Benötige ich Zeit zum Nachdenken darüber, was mir wirklich wichtig ist?
  • Zur Begeisterung gehört auch, dass sich der Geist erfrischen kann – regelmäßige geistige und geistliche Momente wollen fest eingeplant sein.
  • Bei aller Planung braucht es auch Reserven für Spontanes, für Überraschungen…

Gott schenke jedem Weisheit für eine gute persönliche Jahresplanung, die ihn selbst und andere begeistern wird.

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Liebe macht Gesetz entbehrlich

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Noch einerseits im Eindruck von Weihnachten, dem Fest der Liebe und anderseits bereits den Jahreswechsel im Blick in der Zeit nach dem Fest inspiriert mich der Spruch zu folgenden Gedanken:

  • Liebe ist mehr als ein Gefühl, Liebe wirkt im Alltag und regelt das Miteinander am Besten
  • Gebote und Regeln sind nicht Selbstzweck, sondern Hilfsmittel, um die Auswirkungen einzugrenzen, die fehlende Liebe verursacht
  • Je weniger Liebe wirkt, umso mehr Gesetze und Regeln sind notwendig.

Der Jahreswechsel ist die Zeit der Bilanz und der Vorsätze, Regeln, die ich mir gebe.

Gott gebe, dass die eigene Bilanzierung und die neuen Vorsätze geprägt sind von Liebe zu mir selbst, zu meinen Mitmenschen und zu Gott.

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Dann ist Weihnachten

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…in diesem Sinn wünschen wir allen

frohe und gesegnete

Weihnachten

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Achtsamkeit für sich selbst

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In letzter Zeit ist vermehrt der Begriff „Achtsamkeit“ zu hören, womit besondere Aufmerksamkeit und Wahrnehmung gemeint ist. Achtsamkeit steht damit vor allem im Gegensatz zu Hektik und Oberflächlichkeit.
„Wenn Achtsamkeit die einschließt, die wir lieben…“ heißt es in unserem Spruch – da fragt man sich doch, ist das nicht eine Selbstverständlichkeit – gehört das nicht zwingend zusammen?
In diesem Zusammenhang komme ich auf einen meiner Lieblingstexte „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“ (Matth. 22, 39) Achtsamkeit fängt bei mir selbst an, nur wenn ich es für mich selbst lebe, kann ich es auch bei den Menschen praktizieren, die ich liebe.
Achtsamkeit für mich selbst, das scheint mir der Schlüssel und gleichzeitig für viele die größte Herausforderungen zu sein.
Gott schenke jedem in dieser Adventszeit Zeiten der Ruhe und des Abstands zum Alltag, um weiter zu blühen oder wieder aufzublühen.

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Perspektivwechsel

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Den meisten von uns geht es mehr oder weniger gut und trotzdem hört man nicht selten, dass wenige wirklich glücklich sind. Zu vieles gibt es, das einem die Freude verderben oder Angst machen kann.

Einmal raus aus der eigenen Welt – Perspektivwechsel wird das heute bezeichnet – stärkt die Lebensfreude und vermindert Ängste, weil das vorher Unbekannte plötzlich das Bedrohliche verliert. Gleichzeitig werde ich erkennen, dass ich trotz dieser Erfahrung meine Überzeugungen dabei nicht über Bord werfen musste.

Weihnachten ist genau diese Zeit des Perspektivwechsels. Der Sohn Gottes verließ seine Welt und kam in unsere Welt, in der es auch damals viel Leid, Nöte und Ungerechtigkeit gab, und mit sei-ner Gegenwart ein Licht und ein Zeichen setzte, das uns bis heute leuchtet.

Gott segne jeden in der Adventszeit und schenke Gelegenheiten und den Mut, sich auf Menschen und Lebenssituationen einzulassen, die uns bisher fremd waren.

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Das Wahre im Leben erkennen

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In unserem heutigen Spruch kommt ein Wort vor, mit dem heute manche wenig anfangen können. Weisheit heißt für mich, über mein Tun, mein Denken und mein Fühlen zu reflektieren. Das macht man nicht nebenbei, sondern dazu bedarf es ausreichend Zeit und Abstand von den alltäglichen Themen.
Was und wie mache ich es, wie geht es mir dabei? Bei diesem Bewusstmachen, was an Routine, Gewohnheit, festem Tagesablauf oder auch Gedankenlosigkeit regelmäßig abläuft, tritt irgendwann die Frage auf „warum mache ich das?“. Das ist noch keine Bewertung, sondern gehört immer noch zur Analyse.
Lessing setzt all das voraus. Bei ihm fängt die erste Stufe der Weisheit mit der Einsicht von Falschem an. Für mich wird hier deutlich, wie anstrengend es heute ist, das Leben von Weisheit prägen zu lassen.
Gott schenke jedem den Blick für die Möglichkeiten in der Weisheit wachsen zu können, um das Wahre im Leben zu erkennen.

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