Selbst gut zu Gericht sitzen

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In unserem heutigen Spruch lauten die Schlüsselworte „gut zu Gericht sitzen“. Mir fallen darauf folgende Reaktionen zu Gericht ein

  • das geht gar nicht  – Wertung und Bewertung bringen einen nicht weiter
  • da kann ich mich gleich selbst verdammen
  • macht nur Stress – keiner interessiert sich für die Zusammenhänge

Selbst gut zu Gericht sitzen bedeutet für mich

  • ausreichend differenzieren – was war gut, was war schlecht.
  • sich an dem Guten freuen, Maßnahmen ergreifen, um das Schlechte zukünftig zu verhindern, und, wo möglich, die Folgen mindern.

Gott begleite jeden auf dem Weg ein wirklich Weiser zu werden.

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Sinn des Lebens

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Die heutige Spruchkarte beinhaltet tiefgreifende Stichworte wie „Sinn des Lebens“ und „Abenteuer Mensch sein“. Ausführungen dazu können nur durch jeden einzelnen ganz persönlich erfolgen.

Meine Gedanken, wie ich den Spruch verstehe, möchte ich gerne mitgeben. Als Sinn des Lebens lese ich heraus, lebendig zu bleiben bzw. zu werden, das heißt wachsen, reifen, sich positiv zu entwickeln unter dem Risiko, dass manches gelingt, dass manches nicht so gelingt oder ganz misslingt. Trotzdem kann alles dazu beitragen darin zu reifen. Für Gläubige hat Gott dabei einen besonderen Platz.

Wir wünschen allen Gottes Segen, genügend Anregungen durch den Spruch selbst und durch das Bild der Hibiskusblüte.

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lohnende Fragen

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Es gibt heute viele Informationen, bei denen ich mich ernstlich frage, wen interessiert das? Die Informationsflut steigt und steigt und überflutet viele, die sich nicht davor schützen.

Wie oft werden mir auch Antworten verkauft auf Fragen, die ich überhaupt nicht gestellt habe, oder besser noch, mir wird dabei eingeredet, welche Frage ich unbedingt stellen muss, damit sie zu der vorformulierten Antwort passt!

Damit kommen wir zum Kern unseres Spruchs – welche Fragen wesentlich sind, muss jeder für sich selbst entscheiden. Durch Erfahrung und Reife wird mir mein Lebensziel immer deutlicher und das kleine Wort NEIN befreit mich ganz leicht von unnötigem Ballast und schafft gleichzeitig Raum für das, wofür sich JA sagen lohnt. Fragen und Antworten, die mich weiterbringen – sei es in Selbsterkenntnis, in meinen Beziehungen oder in der Suche nach Gott…
Gott segne jeden, der mehr auf Informationsqualität achtet als auf -quantität.

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Verzeihen

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Viele meinen, Verzeihen heißt „unter den Teppich kehren“ oder ist verbunden mit etwas gutheißen.

Verzeihen heißt vielmehr, den eigenen Ärger, die eigene Enttäuschung zu überwinden und das Geschehene als geschehen zu akzeptieren.

Das kostet Kraft, die nur starke Menschen aufbringen. Es gibt aber auch Kraft und macht einen dadurch auch stark.

Verzeihen ist der Schlüssel in allen Beziehungen, zu Menschen, zu Gott und zu mir selbst. Im Vaterunser heißt es:  „verzeihe mir so, wie ich anderen verziehen habe“.

Im Geschäftsleben würden wir hier von Kernkompetenz sprechen, d. h. einer Fähigkeit, die existentiell für den Erfolg ist. Häufig konzentriert man sich erst auf seine Kernkompetenz in Krisenzeiten, wenn Stärke fehlt, um zu neuer Stärke zu gelangen.

Gott sensibilisiere jeden, am „Verzeihen“ zu arbeiten und dabei an Stärke zu gewinnen.

 

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lieben besser als wissen

 

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Mit Wissen, Halb- und Unwissen umzugehen, kann einen im Alltag mehr oder weniger fordern. Zu lieben bringt uns immer an Grenzen. Häufig sind wir uns nicht einmal einig, was das Gegenteil von lieben ist – hassen oder gleichgültig sein?

Meine eigene Erfahrung bestätigt eine Aussage, dass  Streit oder Hass mit einer Person auch eine Form von Liebe darstellt, eben nur mit falschem Vorzeichen.

Unter diesem Blickwinkel betreten wir eine Ebene, in der sich Lösungsmöglichkeiten auftun, sagt es doch etwas über mich selbst aus – je stärker ich mich aufrege über diese Person, umso mehr liebe ich sie oder möchte von ihr geliebt werden.

Damit wird eine Aussage Jesu zum persönlichen Gewinn: „Liebt eure Feinde und betet für alle, die euch verfolgen!“ (Matth. 5, 44).

Gott schenke jedem Mut sich zu diesem vielleicht erstmal abwegigen Gedanken einzulassen

 

 

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Was der Mensch braucht…

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Dieser Schnappschuss in unserem Urlaub zusammen mit dem Spruch beflügelt spontan meine Gedanken zum Thema „in welcher Situation befinde ich mich in meinem Leben?“.

  • Wovon mache ich mich abhängig, wenn ich abhebe?
  • Wie lange geht es gut, wenn ich keinen Boden mehr unter den Füßen habe?
  • In welche Korsetts zwänge ich mich, damit ich in dieser reizvollen, aber unnatürlichen Haltung kurzzeitig stabil sein kann?
  • Am Ende gehe ich erst einmal richtig baden.

Stark und damit stabil macht den Menschen ein Umfeld, das auf sein Menschsein ausgerichtet ist. Phil Bosman drückt das in seinem Spruch wunderschön aus.

Gott schenke jedem Ruhe und Stille um zu erkennen, was er wirklich braucht, um seinem Leben mehr Qualität zu geben.

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offen SEIN

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Von manchen wird „offen sein“ als Risiko oder sogar als Bedrohung gesehen. „Anders sein“ als ich es bin oder gewohnt bin, macht nicht Wenigen Angst.

Wer offen ist, hat eine positive Grundhaltung, die sich in Vertrauen zeigt und damit auch mutig macht.

Vertrauen, dass nach verschlossenen Türen mindestens eine offene Tür kommen wird.

Mut, wenn eine Tür sich öffnet, auch hindurch zu gehen. Hineinzutreten in einen neuen und unbekannten Bereich, um dort Menschen zu begegnen, die in diesem Umfeld zu Hause sind.

Und welche Begegnungen sich so ergeben können, welche Herzlichkeit man dabei von fremden Menschen erleben kann, kann zu einem unvergesslichen Geschenk werden.

Wie wir durch offen sein besondere Menschen kennenlernen können, können wir in gleicher Weise auch mit Gott erleben.

Wir wünschen allen in dem „offen sein“ ständig zu wachsen.

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Das Wesentliche im Blick

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Es gibt keine passendere Situation den Text für diese Spruchkarte zu schreiben. In zehntausend Metern Höhe auf dem Rückflug von zwei Wochen Urlaub.

Alles richtig gut organisiert – aber auch Zeit für das Wesentliche gefunden?

  • Abstand gefunden zu den Themen, die einen sonst mehr oder weniger fesseln? Darüber nachzudenken, ob das so sein muss oder wie es auch anders sein könnte.
  • Ruhe und Stille – nicht nur ausgehalten, sondern auch wieder gelernt zu genießen?
  • Über Beziehungen ausgiebig nachgedacht? Ggf. neue Impulse gesetzt bei Menschen, die einem ganz besonders nahe stehen?
  • Nicht zuletzt auch über die Bedeutung des persönlichen Glaubens nachgedacht? Evtl. neue Akzente gesetzt, damit diese noch mehr Wirkung im Alltag zeigen können?

Gott schenke jedem Momente um nachzudenken, was für einen das Wesentliche ist und sich darauf verstärkt auszurichten.

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richtige und falsche Meinung?

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Heute einmal ganz provokativ zum Nachdenken:

Gibt es eine falsche Meinung bzw. gibt es eine richtige Meinung?

Eine Meinung ist eine ganz persönliche Sichtweise und Wertung und wird als falsch angesehen, wenn das Umfeld im Wesentlichen eine andere Meinung hat.

Eine Meinung wird als richtig bezeichnet, wenn sie mit der Meinung des Umfelds im Wesentlichen übereinstimmt.

Es ist damit das Umfeld, das bestimmt was falsch und richtig ist und leicht zu beeinflussen durch äußere Erscheinung, dicke Buchstaben, laute Töne…

Falsche und richtige Meinungen kann es somit gar nicht geben – wohl aber richtig und falsch.

In den 10 Geboten finden wir klare Aussagen zu richtig und falsch (2. Mose 20), die Jesus in der Bergpredigt (Matth. 5) weiter pointiert.

In den Augen seines Umfelds hatte Jesus eine falsche Meinung, die er mit dem Leben bezahlt hat. Die ihn getötet hatten, hatten offensichtlich die richtige Meinung.

Wir wünschen allen Gottes Segen beim Nachdenken

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Der einfache Weg

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Der Spruch von Mutter Teresa ist eindeutig und bedarf keiner weiteren Erläuterung. Einen Bezug zu einem Bibeltext in Galater 5, 22.23 möchte ich jedoch anfügen.

Vertiefen möchte ich die Einleitung zu dem Spruch „Der einfache Weg!“ Wann ist Weg ein einfacher Weg?

  • Wenn ich grundsätzlich vertrauen kann und nicht bei allem misstrauisch sein muss
  • Wenn ich lieben kann und lieben will und nicht Enttäuschung, Rache oder Hass mich prägen
  • Wenn ich gerne bereit bin zu dienen und nicht Macht und Einfluss mein verstecktes Hauptthema ist
  • Wenn ich Stille, d.h. mich selbst, aushalten kann und ich mich nicht ständig beschäftigen oder ablenken muss.
  • Wenn ich zuhören kann und nicht andere ständig zwanghaft „zutexten“ muss

Für solche Menschen ist der Weg wirklich ein einfacher Weg. Für Menschen, die auch an Gott glauben, zeigt dieser persönliche Glaube solche Früchte, die ohne Erklärung wahrgenommen und verstanden werden.

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